Als Sohn eines erfolgreichen Sprinters wurde er selbst Profi, fuhr alle großen Rennen – mit deutlich weniger Siegen, aber mit derselben Hingabe und Leidenschaft. Das Gefühl, sich für den Teamerfolg zu schinden, hat ihn in den letzten Jahren ebenso begleitet wie das tiefe Glück, fürs Radfahren bezahlt zu werden. Rick Zabel hat die Schattenseiten des Rennradfahrens kennengelernt – Druck, Konkurrenzkampf und körperliche Grenzerfahrungen –, und die Sonnenseiten: ›On the road‹ hat er einige der schönsten Orte der Welt gesehen, hat ganz allein die höchsten Pässe Europas bezwungen, auf der Abfahrt den kühlen Wind und die spektakuläre Aussicht genossen. Davon schreibt er klug, eindringlich und lustvoll – und so, dass man selbst sofort in die Pedale treten möchte. (Zitat Klappentext)
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Meine Meinung
Als Ausdauersportler und Fan interessiert mich neben dem Laufen das Rennrad sehr. Dementsprechend ist mir Rick Zabel nicht unbekannt gewesen, spätestens seit seiner erfolgreichen YouTube-Serie „Rick needs a Job“ ist er auch einer breiten Masse bekannt geworden.
Da ich ja auch Bücher anderer Sportler gelesen habe und grade auf Netflix die grandiose Doku „Tour de France – Im Hauptfeld“ schaue, war das autobiografische Buch von Rick Pflichtlektüre für mich. Seine Videos mochte ich sehr und so widmete ich mich gespannt seiner Geschichte.
Lebendig und bildreich beschreibt er darin seinen Weg vom kleinen Kind bis zum Ende seiner Profikarriere. Offen erzählt er über die Schwierigkeiten mit seinem großen Vater Eric Zabel, einem der erfolgreichsten Rennradfahrer aller Zeiten. Aber er geht auch offen mit sich selbst ins Gericht, gibt ehrlich zu, dass der Erfolg und das Geld ihn eine Zeit lang in die falsche Richtung gedrängt hatten. Im Grunde genommen ist das Fazit seines Buches, bleib bodenständig, finde etwas, dass du liebst und ziehe es durch, egal was die anderen sagen und das finde ich eine ganz tolle Botschaft. Besonders im Kopf geblieben ist mir eine Geschichte aus seiner Jugend, sein Opa war immer dabei, quasi sein Techniker, Fahrer und Betreuer in Personalunion. Vor dem Rennen rieb er die Reifen mit Essig ein und massierte mit einem ätherischen Öl Rick‘s Beine nur um ihm zu sagen, dass er heute gute Beine hatte. Damit hat er aus meiner Sicht viel richtig gemacht und ich musste darüber selber lachen, denn jeder Sportler weiß, welche Kräfte so eine Aussage freisetzen kann.
Fazit
Ein gut geschriebenes Buch, interessant für alle, die den Radsport lieben, aber auch für alle anderen bietet das Buch Unterhaltung und einen Mehrwert. Dem Schreibstil merkt man an, dass es kein professioneller Autor geschrieben hat, was es für mich nur authentischer wirken lässt.
Allgemeines zum Buch
Autor: Rick Zabel
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum: 03.07.2026
Seiten: 224
Genre: Romane & Erzählungen
Einzelband
Meine Bewertung: 5/5 Sterne

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