Ally‘s Lesemonate

Allys Lesemonat März

Der Buchmesse-Monat ist vergangen, so lange habe ich mich auf buchige Tage in Leipzig gefreut und nun sind diese schon vorbei. Leider war ich auch nur an zwei von geplanten vier Tagen auf der Messe, weil ich leider krank geworden bin. Das war super schade, aber ließ sich nun mal nicht ändern. Auf Instagram habe ich euch ein wenig auf die Messe mitgenommen, schaut euch gern meine Reels dazu an.
Der März war lesetechnisch sehr „erfolgreich“, ich konnte sieben Bücher beenden, so viel wie noch in keinem Monat dieses Jahr bisher. (Dass auch extrem viele Bücher eingezogen und mein SuB förmlich explodiert ist, verschweige ich jetzt lieber mal. :))

Im Februar noch begonnen hatte ich unser Februar-Buchclub-Buch „Courting – Be mine through all time“ von Felicia Kingsley, was mir unglaublich gut gefallen hat. Die Einblicke in die Regency-Zeit waren sehr interessant, ich hatte damit bisher noch gar keine Berührungspunkte, habe auch nie Bridgerton geschaut oder ähnliches. Die Geschichte um Rebecca, die sich plötzlich in London im Jahr 1816 wiederfindet, war spannend, lustig, ergreifend und auch ein wenig spicy. Ich habe die Dialoge geliebt, den Fall, den Rebecca lösen wollte, habe ich mit Spannung verfolgt, und ich habe neben den glamourösen Bällen auch Schattenseiten der Regency-Zeit kennengelernt.

Weiter ging es dann mit „Die Flucht“ (Powerless Band 2) von Lauren Roberts. Das erste Buch hat mir wirklich gut gefallen, ich lese wenig Fantasy-Geschichten und wollte nach dem Ende von Band 1 unbdingt wissen, wie es weitergeht. Leider zog sich die Fortsetzung sehr, es gab abgesehen von Paedyns Flucht wenig Handlung oder neue Erkenntnisse. Erst im letzten Drittel konnte ich wieder etwas mitfiebern und der Cliffhanger am Ende kam unerwartet und ich musste mir direkt den finalen Band bestellen. Diesen habe ich bei Vinted gefunden und inzwischen auch die ersten hundert Seiten gelesen.

Endlich gibt es eine neue Folge meiner allerliebsten Hörbuch-Reihe „Bunburry – Ein Idyll zum Sterben“ von Helena Marchmont. Die 20. Folge „Schatten über Hallwood Hall“ habe ich wieder viel zu schnell inhaliert, ich liebe die Charaktere, das Setting und den Humor einfach so sehr und warte immer wieder auf Nachschub. Auch diese Folge hat mir wieder sehr gut gefallen, besonders das Ende, denn darauf warten wir HörerInnen schon so lange! Ich hoffe, es geht bald wieder zurück nach Bunburry.

Dann habe ich mal wieder ein Sachbuch gelesen, „The Life that’s waiting“ von Brianna Wiest. Ich habe schon so viel Gutes von den Büchern der Autorin gehört und mochte das Konzept, wie dieses aufgebaut ist. Hierin gibt es für ganz viele verschiedene Lebenslagen bzw. Probleme einen Text, der mal nur eine halbe Seite, mal zehn Seiten umfasst und den LeserInnen Anregungen und Hilfe geben soll. Leider konnte ich mit den „Lösungen“ nicht viel anfangen, mir waren diese einfach zu spirituell und oft habe ich auch gar nicht verstanden, was die Autorin mir damit sagen möchte. Einige Themen waren gut umgesetzt und bei diesen habe ich mir auch motivierende, inspirierende Stellen markiert. Insgesamt würde ich das Buch aber leider nicht weiterempfehlen.

Die Edens-Reihe von Devney Perry liebe ich sehr, ich fliege immer nur so durch die Geschichten und die optische Gestaltung der deutschen Ausgaben ist einfach wunderschön. Hier habe ich die Kurzgeschichte „Christmas in Quincy“ gelesen, eine Vorgeschichte zur Reihe. Aufgrund der Kürze des Buchs (134 Seiten) habe ich keine tiefgründige Geschichte erwartet, aber es hat mir trotzdem sehr gut gefallen, war unterhaltsam und würde ich Fans der Reihe empfehlen.

Bereits die ersten beiden Bücher der Bookish Belles haben mir so gut gefallen und auf der Leipziger Buchmesse musste ich mir deshalb den finale Band „Mehr als nur drei Worte“ von Kelly Moran kaufen. Die Geschichte habe ich wieder innerhalb weniger Tage verschlungen, es ist einfach jedes Mal so schön, wieder nach Vallentine, Georgia zu reisen. Ich mochte das Buch, hätte mir aber tatsächlich ein paar Seiten mehr gewünscht, damit die Geschichte an Tiefgründigkeit gewinnt und die Probleme besser besprochen hätten werden können.

Den Monat März habe ich leider mit einer Enttäuschung beendet. Band 1 der Gold Rush Ranch-Reihe von Elsie Silver mochte ich vor einigen Wochen sehr, aber Band 2 „A Photo Finish“von Elsie Silver hat mir leider nicht so gut gefallen. Den Anfang mochte ich noch ganz gerne, aber dann passierte mir leider zu wenig, die Geschichte plätscherte so vor sich hin, ich wusste nicht so richtig, worauf alles hinauslaufen soll, es wurde auch ein wenig in die Länge gezogen und Protagonistin Violet blieb mir zu blass. Cole mochte ich, aber zwischen den beiden fehlte mir die emotionale Verbindung. Schade! Aber ich freue mich auf die weiteren Bände der Reihe und auf die anderen Reihen der Autorin.

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