Und da ist auch schon wieder ein Monat vergangen und damit verabschieden wir uns (hoffentlich) endgültig vom Winter. Hier bei uns ist es seit einigen Tagen wundervoll warm, die Sonne scheint und es liegt einfach Frühling in der Luft. Und ich habe richtig Lust zu lesen. So habe ich im Februar auch ganze sechs Bücher beendet, doppelt so viele wie im Januar. Im Job ist immer noch viel zu tun, aber insgesamt ist es ein wenig entspannter, so dass meine Leselust wieder voll da ist.
Gestartet habe ich den Februar mit „Off to the races„, dem Reihenauftakt der „Ruby Creek“-Reihe von Elsie Silver und auch meines Wissens nach ihr Debütroman. Die Cowboy-Romance hat mir erstaunlich gut gefallen. Man merkt zwar, dass es das erste Buch der Autorin ist, da einiges etwas zu kurz kam und damit nicht alle Fragen beantwortet wurden, aber es hat mich gut unterhalten und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band „A photo finish“, das offiziell Anfang März erscheint, aber tatsächlich schon bei mir eingezogen ist.
Weiter ging es mit einer meiner drei SUB-Leichen: „Powerless“ von Lauren Roberts habe ich 2024 zum Geburtstag bekommen und nun hatte ich so richtig Lust, es zu lesen. Ich habe das Buch mit der Novelle „Powerful“ im Tandem Read gelesen und das war eine richtig tolle Erfahrung. Die Bücher ergänzen sich gut und man erfährt durch die Novelle von zwei Personen mehr zur Handlung. Dadurch waren es aber insgesamt knapp 900 Seiten und da ich im Februar auch nicht so mega viel Zeit zum Lesen hatte, kam es mir vor, als würde ich ewig an den Büchern sitzen. Gleichzeitig war ich so richtig in der Welt versunken, es war spannend und ich bin froh, dass ich mittlerweile Band 2 zuhause habe und möchte gern im März weiterlesen.
Danach brauchte ich erst mal etwas schönes, ruhiges, einen sogenannten „palate cleanser“. Meine Wahl fiel auf „Find me in Green Valley„, Band 7 meiner geliebten Green Valley-Reihe und mit 90 Seiten super kurz. Ich habe die Geschichte vor einigen Jahren schon mal als Hörbuch gehört, konnte mich aber nicht mehr an alles erinnern und da ich bei meinem 2026er Leseziel ganz schön hinterherhänge, passte das Buch perfekt. Ich habe es an einem Abend durchgesuchtet, es war wundervoll, noch mal nach Green Valley zu reisen. Aufgrund der Kürze des Buchs blieb die Geschichte an einigen Stellen zu flach und die Beziehung der Protagonisten entwickelte sich zu schnell, dennoch ein süßes Buch für zwischendurch.
Im Januar habe ich mit dem Reread von „Der Marsianer“ begonnen, dieses Mal auf Englisch „The Martian„, von Andy Weir. Durch Zeitmangel und den vielen Seiten von Powerless habe ich das Buch einige Wochen pausiert, aber Ende Februar innerhalb weniger Tage beendet. Ich liebe das Buch und auch den Film, den ich schon bestimmt zwanzig Mal gesehen habe und ich vermisse es schon wieder, mit Mark Watney auf dem Mars zu sein. Ich muss mir unbedingt bald den Film noch mal anschauen. Große Empfehlung!
Um in den letzten drei Tagen vom Februar noch ein Buch beenden zu können, habe ich mit „Two can play“ von Ali Hazelwood begonnen, das mit 253 Seiten echt kurz ist. Zudem ist die Schrift riesig und die Kapitelanfänge sind auf eine Seite gedruckt, ohne Text, mit einem großen Herz, dass sich im Tetris-Stil immer mehr füllt (lieb ich), dadurch sind es tatsächlich noch weniger Seiten. Der Schreibstil war wieder typisch für die Autorin, nicht ganz einfach, aber dennoch angenehm. Ich habe nun schon einige Bücher von Ali Hazelwood gelesen und hier fiel mir besonders auf, wie ähnlich die für die weibliche Protagonistin unerklärliche Abneigung des männlichen Love Interests ist. Das hat mir hier echt ein bisschen den Lesespaß genommen, abgesehen davon moche ich die Geschichte aber sehr. Das Setting in dieser winterlich-weihnachtlichen Berghütte, die Videospiel-Branche, die witzigen Dialoge – ich kann das Buch für zwischendurch wirklich empfehlen. Der Spice war tatsächlich nicht so doll wie erwartet, auf der Innenklappe steht „Gaming meets Enemies-to-Lovers meets spicy Love Story“, aber es wurde erst in den letzten Kapiteln spicy und dann auch nicht unangenehm. Ich bin kein Fan von Spice, hier war es nicht zu viel, da hätte ich ehrlich mehr erwartet, so dass ich positiv überrascht wurde. Aufgrund der Kürze des Buchs wirkt manches zu unausgereift und die Tiefe fehlt ein wenig, aber insgesamt eine süße Geschichte.
Die Leselust hat mich auf jeden Fall gepackt und ich freue mich auf die Geschichten, die ich im März entdecken werde. Worauf freut ihr euch im ersten Frühlingsmonat?

No Comments