Irgendwie geht hier immer unter, welche Bücher ich so lese, wenn ich nicht gerade eine Rezension dazu teile. Deshalb habe ich mir überlegt, euch jeden Monat in einer kleinen Zusammenfassung vorzustellen, was ich begeistert oder auch enttäuscht hat.
Der Januar war für mich lesetechnisch leider ein echter Flop, denn ich habe gerade mal drei Bücher beendet. Da ich aber im Beruf sehr viel zu tun hatte und auch immer noch habe, kam die Zeit zum Lesen eben etwas zu kurz bzw. war ich abends oft zu erschöpft zum Lesen. Von Dezember bis Februar ist in der Immobilienverwaltung immer am meisten los, da die ganzen Jahresrechnungen eintreffen und bearbeitet werden müssen.
Begonnen habe ich 2026 „Training the heart“ von Paisley Hope. Hier habe ich euch schon eine Rezension hochgeladen, die ihr hier findet.
Im Januar gekauft und auch direkt in wenigen Tagen gelesen habe ich die englische Ausgabe von „Winnie-the-Pooh“. Schon als Kind habe ich die Geschichten um die Tiere aus dem Hundertmorgenwald geliebt und auch das Buch hat mir gut gefallen. Ich kannte tatsächlich nicht alle Geschichten daraus und es war einfach schön, abends etwas „gemütliches“ zu lesen.
Unser Buchclub-Buch für den Januar war „Das unsichtbare Leben der Addie La Rue“ von V. E. Schwab. An dem Buch habe ich einige Zeit gelesen und wollte es dann unbedingt noch im Januar beenden, so dass ich in den letzten drei Tagen des Monats die letzten 300 Seiten förmlich inhaliert habe. Ich habe den Schreibstil geliebt und mir unheimlich viel markiert. In meinem Buchjournal habe ich auch eine Seite zum Buch gestaltet.
Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, da der Schreibstil sehr besonders ist und die Handlung mich schon etwas bedrückt hat. Die Vorstellung, dass ich mein eigenes Kind vergessen könnte, dass mein Sohn einfach aus meinem Gedächtnis gelöscht wäre, war für mein Mamaherz schwer. Als Addies erste Jahre nach ihrer Abmachung vergingen, wurde es leichter, aber gegen Ende dann wieder melancholisch und ich wurde sehr zum Nachdenken angeregt. Ich höre von so vielen, dass das Ende des Buchs perfekt ist und ich kann dem bis zu einem gewissen Punkt zustimmen. Ich habe ein paar kleine Kritikpunkte, auf die ich aber nicht näher eingehen kann, da ich nicht spoilern möchte. Für mich war das Buch auch ein wenig zu lang, gleichzeitig hätte ich gern mehr über die Weiterentwicklungen der Technik, Politik usw erfahren, das kam mir etwas zu kurz.
Ich empfehle das Buch aber unbedingt weiter, da es eine außergewöhnliche Geschichte ist und man sich zwischen den Seiten regelrecht verlieren kann. Man wird zum Nachdenken angeregt, fiebert mit, lacht, weint und hofft.
Begonnen, aber noch nicht beendet, habe ich im Januar „The Martian“ von Andy Weir auf Englisch. Das Buch habe ich vor einigen Jahren schon auf Deutsch gelesen, der Film dazu ist mein absoluter Lieblingsfilm, den ich bestimmt schon 20 Mal gesehen habe. Ich liebe die Geschichte einfach, hier habe ich euch schon mal mehr darüber erzählt.
Was war euer Highlight im Januar?

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