Rezensionen

Training the heart (Paisley Hope)

Zum Inhalt

Das Leben hat Wade Ashby hart gemacht: Nach seiner schmutzigen Scheidung lässt er keine Frau mehr an sich heran und investiert jede Minute in die Leitung der Silver Pines Ranch. Auch Pferdetrainerin Ivy Spencer hat viel durchgemacht, doch sie ist das absolute Gegenteil von Wade: Nie lässt sie sich unterkriegen, sie nimmt die Zügel für ihr Leben selbst in die Hand. Als sie die einmalige Chance bekommt, auf Silver Pines zu arbeiten, greift sie sofort zu. In Wade bringt Ivy längst vergessene Gefühle wieder zum Brodeln. Aber er darf ihnen nicht nachgeben, schließlich ist er immer noch ihr Boss … (Zitat Klappentext)

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Meine Meinung

Nachdem mir Band eins der Reihe richtig gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf die weiteren Geschichten um Familie Ashby gefreut. Der Beginn von „Training the heart“ ließ mich aufgrund des flüssigen und bildlichen Schreibstils wieder durch die Seiten fliegen. Auch war es schön, zurück bei Familie Ashby zu sein und Wade besser kennen zu lernen.

Wade ist tatsächlich ein wirklich interessanter Charakter, bei dem man aufgrund seiner rauen Schale kaum den sehr weichen Kern vermuten würde. Familie und Freunde stehen bei ihm an erster Stelle, er ist verlässlich und treu. Das mochte ich sehr an ihm. Auch Ivy kann man direkt ins Herz schließen, sie ist ein wahrer Sonnenschein, trotz ihrer schwierigen Familienverhältnisse, Verluste und Trauma.

Leider fehlte mir im zweiten Band die Tiefgründigkeit, die ich noch in Teil eins so gut fand. Auch in Wades und Ivys Geschichte wurde es irgendwann sehr spicy, aber ich empfand die Szenen immer unangenehmer. Konnte ich im Auftakt der Reihe noch gut drüberweg lesen, hat es mich hier nur immer mehr gestört, da die Szenen viel zu häufig waren und mir einfach zu derb. Vor allem dieser Epilog! Es mag Menschen geben, die solche „Praktiken“ feiern, und es soll auch jeder so wie er möchte, so lange niemand verletzt wird, aber ich habe diese Seiten nur überflogen.

Auch wurden mir einige Aspekte, die echtes Potential hatten, Tiefgründigkeit in die Geschichte zu bringen, zu schnell und einfach aufgelöst. Ivys Fruchtbarkeitsprobleme, die sogar an erster Steller der Triggerwarnungen aufgelistet sind, zum Beispiel. Ich möchte hier nicht näher drauf eingehen, um nicht zu spoilern, aber diesen Twist habe ich meilenweit kommen sehen.

Auch wenn ich kein Pferdemädchen bin, waren die Einblicke in das Training mit den Tieren und der ganze Derby-Ablauf sehr interessant. Leider kam auch hier wieder der Spice dazwischen, wodurch alles für meinen Geschmack zu kurz und wenig präsent war.

Es fällt mir sehr schwer, meine Meinung zum Buch wiederzugeben, denn wenn ich an „Training the heart“ denke, habe ich hauptsächlich den unangenehmen Spice und verschenktes Potential im Kopf, was so schade ist!

Fazit

Für mich viel zu viel unangenehmer Spice und verschänktes Potential.


Allgemeines zum Buch

Autor: Paisley Hope
Verlag: blush (Penguin Random House)
Erscheinungsdatum: 17.12.2025
Seiten: 480
Genre: Spicy Cowbow-/Hockey-Romance
Zweiter Band einer interconnected-Reihe
Meine Bewertung: 2/5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!

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